Ein Elend ohne Ende?

Das Kupieren bei Kaltblut-Pferden

Teil 1 - Kupieren früher Text und Fotos von Eberhard Holin
Westkapelle
Auf dem Ringreiten in Westkapelle waren von 24 Kaltblut-Pferden 22 kupiert, für den Tierfreund und Urlauber aus Deutschland ein ungewohntes und Ärger provozierendes Bild. Lediglich zwei Kaltblüter trugen ihre Schweifrüben und ihre Schweif-Pracht in ungekürzter Länge. Bei allem Respekt vor lieb gewonnenen Traditionen - Das machten wir doch schon immer so! - stellt sich die Frage: Aus welchen Gründen greift der Mensch mit fadenscheinigen Begründungen auch heute noch so leichtfertig und massiv in die körperliche und psychische Sphäre von hoch entwickelten Tieren ein?


Ringreiter beim Dekorieren der Schweifrüben ihrer Warmblut-Pferde,
li. ein kupiertes Kaltblut-Pferd


Fantasievoll geschmückte Schweifrübe
einer Warmblut-Stute

Beim Ringreiten in Westkapelle/NL
Schön gebundene Schweifrübe eines Haflingers

Was heißt kupieren?

Beim Kupieren wird die Schweifrübe, die zwischen 18 und 21 Wirbeln enthält, nach Vorgabe des Pferde-Eigentümers um eine bestimmte Anzahl von Wirbeln gekürzt. Mit den Wirbeln werden die umgebende Muskeln und Sehnen, und die nervöse Versorgung gekappt (in der älteren Literatur spricht man auch vom "Abschlagen der Rübe"). Bei den Pferden in Westkapelle fanden sich Schweif-Stummel in unterschiedlicher Länge. Einige waren geschätzte 10 cm lang, andere waren bis auf die Wurzel der Schweifrübe zurück gestutzt.


Geschmückter Stummel einer Kaltblut-Stute
Fragen
  • Wer führt diese schweren Eingriffe nicht nur bei Fohlen sondern auch bei älteren Stuten, Hengsten und Wallachen durch? Für geschäftstüchtige Tierärzte ein Zubrot und eine willkommene Aufbesserung ihres Einkommens?
  • Oder nehmen Kosten bewusste Züchter und Eigentümer diese schwer wiegenden Eingriffe selbst in die Hand?
  • Wo bleiben ethische Bedenken gegenüber diesen brutalen Maßnahmen, die schon seit 200 Jahren in der Kritik stehen, und die nach heutigem Tierschutz-Standard nicht zu rechtfertigen sind?
Unglaublich:
Auf der diesjährigen Körung in Hertogenbosch/NL war von rd. 90 vorgestellten Kaltblut-Hengsten nur einer(!) nicht kupiert.


Dieser Stummel ist von den rund
20 Wirbeln der Schweifrübe einer
Kaltblut-Stute übrig geblieben

Kupiertes und nicht kupiertes
Kaltblutpferd-Pferd
Die Funktion des Schweifes
  • Der Schweif, insbesondere die Schweifrübe, hat die Funktion, im Winter die Körperöffnungen des Pferdes vor Regen, Schnee und Kälte, und im Sommer vor Hitze und stechenden und saugenden Plagegeistern zu schützen. Der Regen wird an den Körperöffnungen vorbei an den dichten und langen Schweif-Haaren entlang zum Boden geleitet. Insekten finden keinen Zugang zu dieser vom Schweif geschützten sensiblen Körperregion. Dies sind auch die Gründe, weshalb z.B. die Native-Pony-Rassen, wie z.B. die Exmoor-Ponys, einen tief angesetzten Schweif besitzen. Ein hoch angesetzter Schweif würde robust und halbwild gehaltenen Ponys im Niederschlag reichen englischen Klima gesundheitliche Probleme bringen.
  • Ein langer dichter Schweif ist eine gute Fliegenklatsche. Im Sommer stehen die Pferde oft dösend im Schatten, Kopf an Schweif, die Schweife pendeln hin und her. So halten sich die Pferde in einer kollektiven Abwehr-Maßnahme die lästigen Plagegeister von den Flanken. Die Herde kann so besser ihre Ruhe-Phase genießen, bis sie dann wieder - oft bei geringstem Abstand - Pferd neben Pferd, mit pendelnden Schweifen, in einer Linie grasend über die Wiese zieht.
  • Die Schweifrübe bildet die Fortsetzung der Wirbelsäule. Ein ruhig hin und her pendelnder Schweif signalisiert Entspannung und Wohlbefinden. Kauendes Maul, schwingender Rücken und ein pendelnder Schweif sind die Zeichen von Losgelassenheit, das Ziel jeder Dressurarbeit. In der Regel signalisiert das gerittene Pferd mit deutlichem Schweifschlagen Unruhe oder Rückenprobleme (Verspannungen in der Muskulatur und Sehnenzerrungen an der Wirbelsäule). Dieses Signal geben aber auch gefahrene Pferde. So erkennt der Pferdeführer (z.B. beim Holzrücken und beim Ziehen des Planwagens) Muskulatur- und Sehnenprobleme. Angst- und Erregungszustände äußern sich mit einem steifen Abstellen der Schweifrübe. Ohne Zweifel hat der aufgestellte Schweif eine Signalwirkung beim visuell und hormonal bedingten Imponiergehabe.

Der Schweif ist für das Sozialgefüge innerhalb einer Herde von besonderer Bedeutung. Mit seiner Hilfe informiert das Pferd seine Artgenossen - und auch uns Menschen - über seinen Gefühlszustand, über Zuneigung und Ablehnung, und über seine Probleme.


Die kupierten Schweifrüben
sind unterschiedlich lang

Typisch bunt aufgemachte Schweifrübe eines Shire Horse auf der Royal Welsh Agricultural Show in Wales, bei dieser Rasse wird wenigstens die Schweifrübe nicht kupiert.

Die Aufmerksamkeit galt schon immer dem Schweif
Seit Alters her wird ein "schön" getragener dichter Schweif (leicht aufgerichtete Schweifrübe) als Indikator für die Vitalität und Gesundheit eines Pferdes gewertet. "Der Schweif muss gut getragen werden. Er dient den Pferden, besonders bei schnellen Gangarten, als Steuer. Pferde, die den Schweif schlecht tragen, haben meist wenig Nerv und Temperament,"
Neuschulz, Herbert, Pferdekunde-Haltung-Sport, Berlin 1956, S.200.
Dazu einige Bemerkungen aus älterer Literatur
Auch in England sind früher schwere Kaltblut-Rassen wie der Clydesdaler und Suffolk, aber auch Welsh-Cobs und Ponys kupiert worden (s. u.a. Welsh-Jahrbuch 1976, S.65-67).
Aus 1808, ein Text aus Wales
Die Verordnung „Docking and Nicking of Horses Act“ ist in England im Jahr 1949 Gesetz geworden. Das Kupieren bei Pferden und das Durchtrennen von Sehnen wurde verboten.

William Gilpin schreibt 1808:

"Ich kann mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten, wenn ich mit diesem Thema konfrontiert werde: Die schwere Demütigung, die ein Pferd durch die Verstümmelung seines Schweifs erleidet, ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Ich glaube, dass dieser barbarische Brauch - das Kupieren von Pferden - im Laufe der Zeit zu einer modischen Gewohnheit geworden ist. Diese Methode ist in einigen Varianten praktiziert worden, wie das auch bei anderen Gebräuchen üblich ist, für die sich in Wahrheit in der Natur keine Begründung finden lässt.

Vor wenigen Jahren war ein gekürzter Schweif (wenn man ihn so bezeichnen will) allein in der Armee sowie bei Kutsch-Pferden in Mode. Die Abartigkeit dieser Amputation wurde akzeptiert und begann sich im Laufe der Jahre zu verbreiten. Aber verdienstvolle Armee-Angehörige zeigten den richtigen Weg. Sie erkannten die natürliche Schönheit und Funktion des Schweifes, wie ihn die Natur geschaffen hat. Überall verschwand der kupierte Schweif und alle berittenen Pferde (dragoon horses) paradierten mit langen Schweifen. Bei den Mähren und Kleppern blieb jedoch das Kupieren weiter in Gebrauch. Die grausame Variante war der "nicked tail“, so genannt nach einer scheußlichen Operation, durch die dem Schweif eine bestimmte Haltung gegeben werden sollte. Die tiefer liegenden Sehnen der Schweifrübe wurden durchtrennt, der Schweif richtete sich auf und erlangte eine Haltung, völlig konträr der Position, wie sie von der Natur beabsichtigt ist.

Der `nag-tail` (kupierte Schweif) ist immer noch beim Kutschpferd der oberen Klasse zu sehen. Sogar moderne Mensch wollen auf Pferden mit kupierten Schweifen reiten. Unter den echten Philosophen gilt als fundamentale Wahrheit, dass die Natur nichts ohne Grund geschaffen hat...
Wer ein Pferd jemals beim Grasen auf der Weide im Sommer gesehen hat, beobachtet, wie es ständig damit beschäftigt ist, mit seinem langen Schweif die Fliegen von seinem Flanken zu vertreiben, muss zu der Erkenntnis gelangen, dass der Schweif ein sehr nützliches Instrument ist. Es muss ihm weh tun zu sehen, wie das Pferd mit seinem kupierten Stummelschweif unruhig und hilflos hin und her zuckt und mit untauglichen Anstrengungen versucht, sich von den Plage-Geistern zu befreien, die es aber nicht erreichen kann."

"Wie grässlich, dass das Kupieren der Schweifrüben mehr als 150 Jahre überdauert hat, seitdem Gilpin diese Feststellungen getroffen hat."
Zitiert nach: Baker, Sue, Pony tails, in: Going Native, Jhg.1, 1993, Nr.4, S.11-12
Übersetzung von Caroline Wallays/Eberhard Holin
Aus 1895
"Die Mode fordert, daß der Schwanz bei allen nicht zu dem russischen oder orientalischen Typus gehörenden Gebrauchspferden ganz kurz verschnitten werde. Der Tierfreund kann diese Methode natürlich nicht unbedingt gutheißen, denn die auf der Kruppe des Pferdes sitzenden Fliegen vertreibt der wedelnde Schweif sicher. Mit der Mode läßt sich aber nicht parlamentieren, und so sei`s denn der Vollständigkeit halber erwähnt."

"Das in früheren Zeiten sehr beliebte Anglisiren oder Englisiren, eine Operation, welche im Durchschneiden gewisser Schweifmuskeln besteht und den Zweck hat, den Schweif höher tragen zu machen, wodurch das Tier ein edleres, lebhafteres Aussehen bekommt ist jetzt beinahe ganz abgekommen. Es muß dies als ein großes Glück für das Pferdegeschlecht betrachtet werden, denn genannte Operation war ebenso schmerzlich als gefährlich und führte dahin, daß das Pferd seinen Schweif überhaupt nicht mehr herunterbringen konnte, sondern denselben wie eine Wetterfahne über den Rücken tragen mußte."

Graf C.G.Wrangel, Das Buch vom Pferde, Erster Bd., Dritte Auflage, Stuttgart 1895, S.81-83

Aus 1908
13 Jahre später beschäftigt sich ein anderer Autor über vier Seiten mit dem Pferde-Schweif (Auszug):
"Die Schweifrübe soll gehörig fest und stark sein, damit sie ein schönes Tragen des Schweifes, der eine Zierde des Pferdes bildet, ermöglicht. Hängt derselbe schlaff herunter, so hat man darin ein Zeichen der Schwäche zu sehen.

Wird der Schweif niedrig getragen, so heißt er Hammelschweif. Manchmal hängt der Schweif auch nach einer Seite und hat dann kein schönes Aussehen..." Der Autor berichtet weiter: "Der Rattenschweif hat eine dünne, kurz und wenig dicht behaarte Rübe, ist häßlich und soll erblich sein." An anderer Stelle nennt er diesen Schweif auch "Rattenschwanz".

Um das Pferd dem bestehenden Schönheits-Ideal anzupassen und fehlende Qualität vorzutäuschen, griff man auch zu Beginn des 20.Jahrhunderts immer noch zu folgenden

Hilfsmaßnahmen:
"Um ein schönes, gerades Tragen des Schweifes zu erzielen, werden manche Kunstmittel versucht; die bekanntesten sind: das Englisieren oder Kerben und das Pfeffern. Beim Englisieren werden die unteren Schweifmuskeln quer durchschnitten oder zum Teil überhaupt rausgenommen. Die Wundränder werden nach diesem Vorgehen dadurch vor dem abermaligen Zusammenwachsen bewahrt, daß man den Schweif in Rollen aufgehängt tragen läßt. Doch hat diese ganze Operation nur Zweck, wenn der Schweif schon von Natur etwas höher angesetzt ist. Sehr oft werden hier auch Betrügereien vorgenommen, indem manche Pferdehändler das Kerben, und zwar oft ganz unvollkommen, vornehmen, um schlechten Gang u.s.w. dadurch zu verbergen. Auch das Pfeffern (das Einstecken einiger Pfefferkörner oder etwas Ingwer in den After) hat das Hochtragen des Schweifes zum Zwecke und wird von betrügerischen Händlern angewendet..."
M.A.Lampe, Das Pferd, ein Handbuch in zwei Bänden, 3. Auflage, 1.Bd. der allgemeine Teil, Leipzig 1908, S. 67 und 69-70
Das "Kupieren" eine ungemein schmerzhafte Prozedur
Bei den meisten Zug- bzw. Arbeitspferden wurde diese schmerzhafte Tortur bis nach dem zweiten Weltkrieg vorgenommen. Fohlen, aber auch ältere Tiere mussten diesen Eingriff von Menschen-Hand über sich ergehen lassen. Das Kupieren wurde in der Regel durch Tierärzte vorgenommen. Um Kosten zu sparen, erledig(t)en aber auch "kundige" Bauern/Züchter diese blutige Arbeit selbst. Die schmerzhafte Prozedur wurde u.a. mit dem "Leinenwischen" (dem Verheddern der Schweif-Haare in den Leinen, an der Deichsel oder an den Schwengeln) begründet.
Das "Coupiren" in früheren Zeiten
Aus 1895
"Das Coupiren (Docking), oder mit anderen Worten die Amputation eines Stückes vom Schweife, wodurch das Höhertragen desselben ebenfalls ganz bedeutend begünstigt wird, ist dagegen noch immer sehr stark im Gebrauch.

Zündel schreibt hierüber: `Das Herabhängen des Schweifes ist teils natürliche Folge seiner Schwere teils die Wirkung der herabziehenden Muskeln; das Hinaufziehen und also das Hochtragen des Schweifes wird durch die Aufhebmuskeln bewirkt. Ist die Rübe leicht, nicht besonders lang und blos mit Haaren besetzt, so braucht die Kraft der aufhebenden Muskeln nicht groß zu sein, um den Schweif wenigstens zeitweise wagrecht zu halten; wenn aber das Gegenteil stattfindet, so reicht die Wirkung jener Muskeln nicht aus, um dem Schweif die verlangte Richtung zu geben, und man ist genötigt, auf operativem Wege nachzuhelfen, teils indem man die Wirkung der abziehenden Muskeln verringert, teils indem man das Gewicht des Schweifes durch Coupieren vermindert.

Zur Sicherung des Erfolges der Operation ist jedoch das Vorhandensein einer Neigung zum Schweiftragen unerläßlich. Hoffnung auf Erfolg fehlt gänzlich bei gemeinen, schlaffen, phlegmatischen Pferden, bei Tieren mit abschüssiger Kruppe und bei schlechtem, tiefem Schweifansatze. Zu vermeiden ist die Operation bei nicht ganz gesunden Tieren."


Mit diesem "Guillotine-Messer" wurden den Pferden die Schweifrüben kupiert.
Coupirmesser von 1895, aus Wrangel, a.a.O., S.83

"Das Coupiren wird sehr schnell mit dem nach dem Prinzip der Guillotine konstruierten Coupirmesser...bewerkstelligt. Das Pferd braucht zu diesem Zweck nicht gefesselt zu werden, sondern genügt es, demselben einen Vorderfuß aufzubinden. Nur sehr heftige Tiere müssen gespannt werden. Nachdem genau bestimmt wurde, wie viel von der Schweifrübe entfernt werden soll, wird das Haar auf diesem Teil abgeschnitten und das übrige Haar gegen die Schweifwurzel zu aufgebunden. Drauf legt man die Rübe derart unter das Messer auf dem abgerundeten Holzteile, daß es nur eines einzigen kräftigen Herunterdrückens des Guillotinemessers bedarf, um die Rübe genau auf der markierten Stelle abzuschneiden. Nach der Amputation wird die Wundstelle mit einem in Bereitschaft gehaltenen rotglühenden Brenneisen um den bloßgelegten Schweifwirbel herum gebrannt, um die Blutung aus den Arterien zu hemmen, wobei der Schweif wagrecht vom Pferde weggehalten werden muß.

Professor Gamgee verwirft das Brennen; er bindet den Schweif vor der Amputation knapp über der Operationsstelle mit einer starken Schnur so fest zusammen, daß die Blutung dadurch gehemmt wird und läßt die Haare nach dem Abschlagen der Rübe unter der Wunde zusammenbinden, damit sie den sich bildenden Blutpropf unterstützen. Am nächsten Tage kann dieses Band entfernt werden.

Sollte ein Pferd nun den coupirten Schweif zu niedrig tragen, so wird der subkutane Muskelschnitt an demselben ausgeführt. Dies genügt in den meisten Fällen; wenn nicht, so muß der Schweif nach der Operation einige Tage in Rollen gehängt werden."
Graf C.G.Wrangel, a.a.O., 1895, S.82-83

Aus 1908
"Auch das Pfeffern (das Einstecken einiger Pfefferkörner oder etwas Ingwer in den After) hat das Hochtragen des Schweifes zum Zwecke und wird von betrügerischen Händlern angewendet, ist indessen nur von ganz kurzer Wirkung und kann daran erkannt werden, daß die Pferde bald misten, wenn sie aus dem Stall gebracht werden, wonach auch der Schweif wieder heruntersinkt.

Manche Pferdebesitzer nehmen am Schweife ihrer Pferde allerlei Verschönerungen, namentlich das Koupieren desselben vor. Dieses erscheint in zwei Formen, entweder man schlägt nur einige (drei bis vier) Schweifwirbel ab und bildet so einen arabisierten Schweif, oder man nimmt gleich mehrere Wirbel weg, wonach man den Stutzschweif erhält. Andere hingegen schneiden nur die Schweifhaare am Sprunggelenk quer ab und erzielen damit den englischen Schnitt, oder, durch Ab- und Spitzzuschneiden der Sprunggelenkhaare, den arabischen Schnitt... Viel häufiger aber läßt man die Schweifhaare einfach lang wachsen und sorgt nur durch gute Pflege für das schöne Aussehen derselben.

Bei manchen Völkern werden, namentlich zu Festen und Ausfahrten reicherer Leute, diese Haare, wie die der Mähne, mit Bändern und sogar künstlichen Blumen durchflochten und geschmückt."

M.A.Lampe, a.a.O., S.69-70


Auch in Deutschland wurden früher Kaltblut-Pferde kupiert
Westfälisches Kaltblut-Pferd,
aus Otto Schmeil, Tierkunde, Bd.1, 1951, S.32


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