In eigener Sache ...

Eberhard Holin

Mit Datum vom 15. September 2006 ist mir per Einschreiben durch Herrn Uwe Rosenthal ein als "Offener Brief" deklariertes Schreiben des Vorstands der IG zugegangen. Um die Besucher von www.welsh-pony.de über diesen Vorgang zu informieren, veröffentliche ich dieses Schreiben zusammen mit einer Stellungnahme.

Briefkopf IG Welsh

"Offener Brief

Sehr geehrter Herr Holin,

zum wiederholten Male haben Sie in Ihren Veröffentlichungen bewusst falsche Aussagen und Anschuldigungen bezüglich Richterbenennungen und sonstiger Vorgänge in der IG Welsh gemacht!

Alle Richtervorschläge, die von Seiten der IG Welsh durch den Geschäftsführer Herrn Joachim Clement bezüglich der Veranstaltungen in Frankreich und Belgien weitergegeben wurden, sind von den zuständigen Gremien (Richterkollegium/Richterwahlausschuss) weit im Vorfeld der Veranstaltungen beschlossen worden. Im Falle der Internationalen Schau in Frankreich wurde der Beschluss schriftlich Monate vor dem internationalen Treffen auf Anfrage der French Welsh Pony and Cob Society an diese übermittelt.

Mit voller Absicht publizieren Sie Un- oder Halbwahrheiten, um Ihre eigene Person in den Vordergrund zu rücken und die gesamte Vorstandschaft der IG Welsh zu diffamieren und somit letztendlich der Rasse Welsh zu schaden.

Wir fordern Sie hiermit auf, Ihre falschen Aussagen und persönlichen Diffamierungen einzustellen und sich bei den Betroffenen zu entschuldigen.

Der Vorstand der IG Welsh“
Uwe Rosenthal (handschriftliche Unterschrift)

Gegendarstellung

An
Vorstand der IG Welsh

Im o.g. Schreiben finden sich u.a. folgende Formulierungen:

  1. „Zum wiederholten Male haben Sie in Ihren Veröffentlichungen bewusst falsche Aussagen und Anschuldigungen bezüglich Richterbenennungen und sonstiger Vorgänge in der IG Welsh gemacht!“

    Dazu stelle ich fest: Grundsätzlich benutze ich in meinen Veröffentlichungen keine bewusst falschen Aussagen und Anschuldigungen, um Sachverhalte zum Nachteil anderer zu beschreiben und zu bewerten. Im Gegenteil, bei meinen Einlassungen im Interesse der Rasse Welsh bemühe ich mich stets, Quellen umfassend unter Berücksichtigung objektiver Maßstäbe zu erschließen und ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, bevor ich sie bei meinen Meinungsäußerungen und Schlussfolgerungen benutze.  Dieser Grundsatz gilt auch für die Richterbenennungen der Internationalen Schauen in 2005 und 2007.

  2. „Mit voller Absicht publizieren Sie Un- oder Halbwahrheiten, um Ihre eigene Person in den Vordergrund zu rücken und die gesamte Vorstandschaft der IG Welsh zu diffamieren und letztendlich der Rasse Welsh zu schaden.“

    Diese Feststellungen weise ich entschieden als völlig abwegig und absurd zurück. Ich publiziere weder „mit voller Absicht Un- oder Halbwahrheiten“, noch versuche ich durch meine Arbeit meine „eigene Person in den Vordergrund zu rücken und die gesamte Vorstandschaft der IG Welsh zu diffamieren und letztendlich der Rasse Welsh zu schaden“.

    Ganz im Gegenteil: Meine Arbeit dient allein den unermüdlichen Bemühungen, den Vorstand auf gravierende Managementfehler, Analyse-Schwächen und Kommunikationsprobleme aufmerksam zu machen,  die offensichtlich sind und die nach meiner Auffassung im Interesse der Rasse Welsh und der IG Welsh dringend minimiert werden sollten. Auch der angemessene Umgang mit Kritik ist leider für manchen Funktioner immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Berechtigte Kritik wird zur „persönlichen Diffamierung“ hochstilisiert, um den Kritiker auszugrenzen und mundtot zu machen.

    Völlig abstrus nenne ich ihre Schlussfolgerung, mit meinen Publikationen würde ich das Ziel verfolgen, „der Rasse Welsh zu schaden.“ Ich verweise u.a. auf meine jahrelangen Bemühungen, speziell den Einsatz der einzelnen Welsh-Sektionen im Turniersport darzustellen.  

  3. Warum sollte ich mein Engagement einstellen und bei wem sollte ich mich für meine jahrelange Arbeit für die Rasse Welsh und die IG Welsh entschuldigen?

Eberhard Holin, 16.Sept. 2006

Text drucken